
IMSTec
Sondermaschinenbau
IMSTec entwickelt vollautomatisierte Fertigungslinien für die Medizintechnik, Mikrosystemtechnik und Pharmaindustrie. In Klein-Winternheim entstand ein zweiter Firmensitz mit Produktionshalle, Verwaltung und Kantine, der Anlagenbau, Produktion und Büroflächen in einer klar gegliederten Gesamtstruktur verbindet.
Projekt
Betriebsstandort
Standort
Klein-Winternheim
Bauherr
IMSTec GmbH
Kenndaten
BGF 6.725 m²/BRI 46.790 m³
Räumliche Konzentration und Freiraum
Mit dem Neubau wurden drei bestehende Produktionsstandorte an einem Ort zusammengeführt und die Produktionsabläufe neu organisiert. Der neue Standort liegt nur rund 250 Meter vom bisherigen Stammsitz entfernt und schafft damit Raum für weiteres Wachstum, ohne die Nähe zum bestehenden Unternehmen aufzugeben.
Verantwortungsvolle Einbindung und Energieeffizienz
Am Nordwestrand von Klein-Winternheim öffnet sich das Grundstück zur freien Landschaft. Die exponierte Lage verlangte einen sensiblen Umgang mit den großen Gebäudevolumen, die im Grundriss und in der Höhenentwicklung klar und ruhig gegliedert wurden. So fügt sich das Werk trotz seiner Dimensionen selbstverständlich in seine Umgebung ein.
Flexible Produktion und Zukunftsfähigkeit
Die modulare Struktur der rund 3.200 Quadratmeter großen, stützenfreien Produktionshalle schafft die Voraussetzung dafür, Produktionsabläufe flexibel zu organisieren und bei Bedarf neu zu ordnen. Kurze Wege für Mitarbeitende, effiziente Materialflüsse und eine gute interne Kommunikation waren dabei zentrale Planungsziele.
Auch energetisch ist das Gebäude auf Zukunftsfähigkeit ausgelegt: Es entspricht dem KfW-55-Standard, nutzt eine Photovoltaikanlage und gewinnt Wärme aus den Prozessanlagen zurück.








» Wir haben im Wettbewerb gezeigt, wie ein Gebäude aussieht, das von innen nach außen gedacht ist. Und gewonnen. Für einen Medizintechnik-Hersteller heißt das: klare Wege, klare Räume, klare Architektur.«
Denise Penninger-Sgró
Architektin und Büroleitung