
MiniTec
Automatisierungstechnik
Für MiniTec entstand in Schönenberg-Kübelberg eine neue Betriebsstätte mit Produktion, Verwaltung und produktionsnahen Bereichen. Der Neubau verbindet unterschiedliche Funktionen in einer klar gegliederten Gesamtstruktur.
Projekt
Betriebsstandort
Standort
Schönenberg-Kübelberg
Bauherr
MiniTec GmbH
Kenndaten
BGF 14.450 m²/BRI 114.325 m³
Modulare Struktur und Wachstum
Nachdem die Entwicklungsmöglichkeiten am bisherigen Stammsitz ausgeschöpft waren, entschied sich MiniTec für einen Neubau im benachbarten Schönenberg-Kübelberg. Wie die Produktwelt des Unternehmens ist auch die neue Betriebsstätte modular gedacht: Die erste Ausbaustufe schafft eine klar strukturierte Grundlage für spätere Erweiterungen. So wächst der Standort mit dem Unternehmen weiter.
Produktionsnahe Transparenz und kurze Wege
Produktion und Verwaltung sind klar gegliedert und zugleich eng miteinander verzahnt. Werkstätten, Messräume und Konstruktionsbüros liegen unmittelbar an der Fertigung, so dass die Ingenieurinnen und Ingenieure direkt von ihren Arbeitsplätzen in die Produktionshalle gelangen. Auf diese Weise entstehen denkbar kurze Wege zwischen Planung und Umsetzung.
Integrierte Logistik und Durchlässigkeit
Ein räumliches Band verbindet Foyer, Innenhof mit Kantine, Produktionshalle und den Lichthof der späteren Erweiterung. Großzügige Glasflächen schaffen Sichtbeziehungen zwischen den Bereichen. Gleichzeitig ist auch die Logistik in das Gebäude integriert: Der Verladebereich und die LKW-Schleuse ermöglichen direkte Warenbewegungen bis in die Halle.
Die Fassade macht die unterschiedlichen Funktionen auch nach außen ablesbar: Die dunkle Verwaltung kontrastiert mit den hellen Aluminiumpaneelen der Produktionshalle, ergänzt durch Glas und transluzente Flächen. Orangefarbene Akzente aus dem Corporate Design markieren die wichtigsten Zugänge.








»Das Gebäude ist so flexibel wie die Systeme von MiniTec selbst. Viele fangen im Unternehmen mit der Ausbildung an und bleiben ihr ganzes Berufsleben. Für sie ist der Bau damit auch ein Stück Heimat. Und einmal im Jahr wird die LKW-Schleuse zur Festhalle für das Sommerfest.«
Sven Bickel
Architekt und Geschäftsführer